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Château Beychevelle - 2018

St-Julien - 4ème grand cru classé

Verfügbarkeit: Lieferbar

Artikelnummer: 6793

Fr. 87.13 (Fr. 80.90 zzgl. MWST)
x6
Bewertung
Parker : 94-96+/100 le meilleur Beychevelle jamais produit !
Rebsorte(n)
62% Cabernet Sauvignon, 31% Merlot, 5% Cabernet Franc. 2% Petit Verdot
Alkohol
13.5°
Herkunft
Frankreich - Bordeaux
Typ
Rotwein
Produzent
Château Beychevelle
Trinkreife
2024-2038
Verpackung
6er-Holzkiste
Flaschengrösse
75 cl
Auch erhältlich in 2014 , 2017

Details

Kurzes Video mit Philippe Blanc von Château Beychevelle (gefilmt während der Gazzar-Degustation in Lausanne).

Das Château Beychevelle wurde 1565 von Bischof François de Foix-Candale erbaut und geniesst bis heute einen angesehenen Ruf. Die Geschichte des Gutes basiert hauptsächlich auf einer Legende. Es wird vermutet, dass der Name «Beychevelle» aus der Zeit stammt, als der erste Herzog von Epernon, Jean-Louis Nogaret von Valetta das Gut bewohnte und die Boote, welche auf der Gironde segelten, zu seinen Ehren ihre Segel senkten. «Segel senken» heisst in gaskognischer Sprache «Bêcha vêla», in französischer Sprache «Baisse voile» und daraus leitete sich der Name «Beychevelle» ab. Das Schiff mit dem Greifvogelkopf und den gesenkten Segeln ziert heute noch das Etikett von Beychevelle. Eine weitere Legende besagt, dass der zweite Herzog von Epernon, welcher Besitzer von Beychevelle wurde, die bekannte Schauspiel-Truppe von Jean-Baptiste Poquelin (alias Molière) auf seinem Gut beherbergte.

Fest steht, dass Marquis Etienne-François de Brassier im Jahr 1757 direkt neben Château einen Hafen baute, damit er seine Weine direkt nach England exportieren konnte. Im Jahr 1825 übernahm der Weinhändler Pierre-François Guestier, damals Bürgermeister von Saint-Julien, das Château Beychevelle und führte es bei der Klassifizierung von 1855 zum 4eme Grand Cru Classé. Am Ende des 19. Jahrhunderts erwarb die Familie Achille-Fould das Anwesen und leitete dieses bis 1989.

Auch die Frauen der verschiedenen Besitzer und mit ihnen den Hang zu Kunst und Kultur spielten eine wichtige Rolle auf Beychevelle. So Madame Guestier oder Madame Heine, welche sich für die herrliche Gartenanlage verantwortlich zeichnet, die dem Château seinen Übernamen «Versailles des Médoc» verliehen.

Heute führt der Agronom Philippe Blanc die Produktion von Château Beychevelle, welches aktuell dem japanischen Getränkekonzern Suntory sowie der französischen Firma Grands Millésimes gehört. Im März 2017 wurde ein neuer, vom bekannten Architekten Arnaud Boulain gestalteter Barrique-Keller eingeweiht, dessen Architekturelemente wieder an die Legende der gesenkten Segel erinnern. Noch immer engagiert sich Beychevelle als Mäzen für Kunst, so zum Beispiel mit einem Festival für Schriftsteller und einer eigenen Stiftung für zeitgenössische Kunst.

Von den rund 250 Hektar Land sind 90 Hektar mit Reben bestockt. Diese wurzeln hier hauptsächlich auf kiesigen Böden mit hohem Anteil Schwemmland und Lehm. Dabei ist die Drainage besonders gut, was im regenreichen Saint-Julien von Vorteil ist. Die Weinberge, welche mit einer hohen Dichte von 10‘000 Reben pro Hektar bestockt sind, bestehen zu 60% aus Cabernet Sauvignon. Die übrige Rebfläche ist mit Merlot, etwas Cabernet Franc und Petit Verdot beplanzt. Die Traubenernte wird manuell durchgeführt und die Reifung erfolgt während 18 Monate in Barriques mit 50% Neuholzanteil.

Die Jahresproduktion von Château Beychevelle liegt bei etwa 300‘000 Flaschen. Die Weine sind in ihrer Jugend kernig und benötigen deshalb einige Jahre Flaschenreife um ihr volles Potential zu entfalten. In der Nase zeigen sich nebst blumigen Noten besonders Aromen von Sauerkirschen, Cassis, Tabak und Rauch. Am Gaumen ist Beychevelle kräftig und dicht, die Tannine sind elegant und schmeicheln und stützen die dichte und würzige Frucht. Beychevelle ist ein idealer Begleiter zu geschmortem Rindfleisch, einem einfachen Steak oder einem Gericht mit schwarzem Trüffel.

Bewertung
Parker : 94-96+/100 le meilleur Beychevelle jamais produit !
Rebsorte(n)
62% Cabernet Sauvignon, 31% Merlot, 5% Cabernet Franc. 2% Petit Verdot
Alkohol
13.5°
Herkunft
Frankreich - Bordeaux
Typ
Rotwein
Produzent
Château Beychevelle
Trinkreife
2024-2038
Verpackung
6er-Holzkiste
Flaschengrösse
75 cl

Kundenmeinungen

Review by Yves
Rating
100%
Purpurviolett. Komplexes Bouquet, das seinen Ausbau filigran zur Geltung bringt. Düfte von Iris, Süßholz und Brombeeren. Geschmacksvoller und eleganter Charakter am Gaumen. Der Wein verbindet Kraft und Finesse mit gutem aromatischem Ausdruck und kräftigen, dichten sowie feinkörnigen Tanninen, die den gesamten Gaumen unterstützen und ihm einen süßen Touch verleihen. Ich bemerke auch eine schöne Säurestruktur, die für Schwung sorgt und das Finale unterstützt. Fruchtiger und anhaltender Abgang. Ein charaktervoller Beychevelle. 2024-2043 94-96/100
Review by Yves
Rating
100%
Pourpre violacé. Bouquet complexe révélant son élevage de manière filigrane avec des notes d'iris, de bois de réglisse et de mûres. Caractère friand et élégant en bouche. Le vin combine bien puissance et finesse avec une bonne expression aromatique et des tannins puissants, denses et aux grains fins, soutenant l'ensemble du palais et conférant une touche suave. Je relève également une belle structure acide qui donne du tonus et qui soutient la finale qui est fruitée et persistante. Un Beychevelle de caractère. 2024-2043 94-96/100
Review by Adrian vvWine.ch
Rating
100%
18.5+ vvPunkte (92-94/100): 2018, Château Beychevelle: Dichtes Rubin. Feinduftig, floral, Kirschen, schwareze Johannsibeere, Brombeeren. Im Auftakt straff, gradlinig, sehr elegant, mittlerer Körper, feinkörniges Tannin, die Säure ist sehr gut eingebunden, am mittleren Gaumen mit Druck und im Abgang sehr langanhaltend, endet auf Sauerkirschen und schwarze Johannsibeere. Ein sehr eleganter Beychevelle der etwas reifen darf. 2027-2045+ (Verkostet auf Château Branaire-Ducru (UGCB), am 01.04.2019)
Review by Yves Beck
Rating
80%
Château Beychevelle Pourpre violacé. Belle intensité olfactive avec beaucoup de fruits qui évoquent des notes de myrtilles et de prunes. Je relève également des épices, un peu de lavande, de la réglisse ainsi qu'une touche confite. En résumé c'est complexe, mais je ne suis pas venu à Bordeaux pour résumer mes sensations en un seul mot :D Attaque friande. Au palais, le vin se révèle lentement. Il a une structure qui lui confère de la race et de tannins juteux qui apparaissent lentement en assurant les arrières. Le corps est crémeux, équilibré. Bonne intensité aromatique avec une belle fraîcheur de fruit. Un vin de caractère avec une finale vive, fruitée et persistante. 2023-2037 93-95/100
Review by Yves Beck
Rating
80%
Violettes Purpur. Ausladendes Bouquet mit fruchtigen Noten von Blaubeeren und Pflaumen. Dazu treten Lavendel, Lakritz und leicht kandierte Noten auf. Feiner Auftakt. Am Gaumen entwickelt sich der Wein langsam. Er verfügt über eine rassige Struktur die im Einklang mit den saftigen und spätauftretenden Tanninen ist. Cremiger und ausbalancierter Gaumen mit guter Aromatik von frischen Früchten. Ein charaktervoller Wein mit lebhaftem, fruchtigen und langen Abgang. 2023-2037 93-95/100
Review by Adrian vvWine.ch
Rating
80%
2017 (En Primeur), Château Beychevelle, St-Julien: Noch leicht vom Ausbau geprägt, offen und mit dunklen und roten Kirschen, Gräsern, Blumen und Heu, wunderbar komplex und sich mit Luft sehr schön verändernd. Ungemein zugänglich im Auftakt, da möchte man gleich schlucken, verspielt, zugänglich und dennoch strukturiert, rotfruchtig und mit sehr feinen Tanninen ausgestattet, die Säure ist wohl dosiert, keinerlei Alkoholüberhang, das ist aromatisch, komplex, ausgewogen und sehr langanhaltend. Dürfte früh Spass machen und dennoch gut reifen. 2024-2038, 18.5 vvPunkte (92/100)

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