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Château Léoville-Poyferré - 2016

St-Julien - 2ème grand cru classé

Verfügbarkeit: Lieferbar

Artikelnummer: 5094

Fr. 92.62 (Fr. 86.00 zzgl. MWST)
x6
Bewertung
Parker : 97+/100 Yves Beck : 98/100
Rebsorte(n)
65% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot, 8% Petit Verdot, 2% Cabernet Franc
Alkohol
13.5°
Herkunft
Frankreich - Bordeaux
Typ
Rotwein
Produzent
Château Léoville Poyferré
Trinkreife
2021-2050
Verpackung
6er-Holzkiste
Flaschengrösse
75 cl
Auch erhältlich in 2010 , 2018

Details

Video von Didier Cuvelier, der das Weingut Léoville-Poyferré präsentiert. Aufgenommen während der Primeur-Degustation im Hotel Lausanne Palace.

Das Château Léoville-Poyferré verdankt seine Anfänge Jean de Moytié, einem Adeligen aus dem 17. Jahrhundert, der damals Weinberge auf einem aus Kieselsteinen geformten Hügel erwarb. Als Visionär verstand er schon damals, dass seine Terroirs aussergewöhnliche Weine hervorbringen. So war der Cru vom Mont-Moytié schon damals ein äusserst geschätzter Wein. Sein Nachfolger Alexander Gascq-Léoville übernahm das Weingut im Jahr 1740 mit dem Ziel, ein kleines Wein-Imperium aufzubauen: er kaufte immer und immer mehr Land, womit das Château mit über 120 Hektar Rebfläche zum grössten Weingut des Médoc heranwuchs.

Als er im Jahr 1776 verstarb, erbten seine Nachkommen die gigantischen Rebflächen und teilten diese in vier unterschiedliche Weingüter auf. 50 Jahre später erwarb Hugh Barton zwei dieser vier Güter und gründete daraus Château Léoville-Barton. Im Jahr 1840 entstanden aus den restlichen beiden Weingütern das Château Léoville Las Cases und das Château Léoville-Poyferré. Der Name Poyferré leitet sich vom Wort «Point ferré» ab was in Deutsch «Eisenpunkt» bedeutet. Es war der Ort an der Strasse, wo die Pferde mit den Hufeisen beschlagen wurden. Bei der Klassifizierung von 1855 wurde das Gut aufgrund der hohen Qualität als 2eme Grand Cru Classé eingestuft. Doch dann kamen schwierige Zeiten. Mehltau und Reblaus führten zu Qualitätseinbussen und hohen Ernteausfällen. Der damalige Besitzer wurde dadurch gezwungen, das Weingut ans Handelshaus Lalande zu verkaufen. Von 1888 bis 1920 führte Edouard Lawton die Geschicke von Château Léoville-Poyferré bis es dann im Jahre 1920 an die Familie Cuvelier ging. Die Cuvelier-Familie betrieb zu dieser Zeit ein grosses, im Norden angesiedeltes Weinhandelshaus. Die beiden Brüder Paul Cuvelier (in Haubourdin) und Max Cuvelier (in Bordeaux) leiteten ab dann die Geschicke des Gutes und der Sohn von Max, Didier, treibt heute die Entwicklung von Château Léoville-Poyferré an.

Sie renovierten die Keller-Einrichtungen, brachten die Weinberge wieder in Schwung und stellten ein neues Team für die 80 Hektar Rebfläche zusammen. Chateau Leoville-Poyferré wurde damit sozusagen zu einem brandneuen Weingut, dessen Weine heute wieder sehr gefragt sind.

Die Reben stehen auf einem der begehrtesten Terroirs der Appellation Saint-Julien das aus Kies, Schotter und Sand besteht. Besonders die Kies- und Schotterböden sind hart und zwingen die Reben tief zu wurzeln um an ihre Nährstoffe zu gelangen. Zugleich besitzen sie eine gute Drainage, was in Jahren mit viel Niederschlag von Vorteil ist. Die bereits am Rebstock selektionierten Trauben werden von Hand geernteten und in kleinen Kisten in den Keller gebracht. Dort werden sie umgehend verarbeitet und danach für 18 bis 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut. Die Assemblage besteht aus den vier Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und zu kleinen Mengen Petit Verdot.

Der Wein präsentiert sich dunkelrot im Glas, im Kern ist er fast Schwarz. In der Nase duftet er vielschichtig nach schwarzen Johannisbeeren, Süssholz, Veilchen und Zedernholz. Am Gaumen ist er weich, samtig und vollmundig. Die Tannine sind elegant und geschliffen und die lebhafte Säure sorgt für Frische. Leoville-Poyferré bereitet schon in seiner Jugend viel Genuss, gewinnt aber mir zunehmender Flaschenreife an Finesse und Eleganz.

Bewertung
Parker : 97+/100 Yves Beck : 98/100
Rebsorte(n)
65% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot, 8% Petit Verdot, 2% Cabernet Franc
Alkohol
13.5°
Herkunft
Frankreich - Bordeaux
Typ
Rotwein
Produzent
Château Léoville Poyferré
Trinkreife
2021-2050
Verpackung
6er-Holzkiste
Flaschengrösse
75 cl

Kundenmeinungen

Review by Yves Beck
Rating
100%
In diesem Jahr eine Menge Arbeit im Detail. Ertrag von 43hl/ha. Sehr dichte Farbe! Purpur mit violetten Reflexen. Was für ein Bouquet.... einladend, überzeugend, mit vielen Facetten. Ich bemerke Kakaobohnen, Iris und Brombeeren. Hauch von Süßholz. Am Gaumen ist Poyferré kompakt, cremig und hat eine sehr schöne Tanninstruktur, die sich langsam offenbart. Die Tannine sind fein, kraftvoll und harmonisch mit der Säure, die den aromatischen Ausdruck ideal unterstützt. Ein sehr feiner Wein. mit einer erstaunlichen Kraft und viel Balance am Ende. Laut Didier Thomann, maître de chais,
ein Mix zwischen 2010 et 2016. 2025 2044 96-98/100
Review by Yves
Rating
100%
64% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot, 3% Cabernet Franc, 3% Petit Verdot
Beaucoup de travail dans le détail cette année. Une sorte de mix entre le 2010 et le 2016. Rendement de 43hl/ha. Superbe couleur dense ! Pourpre aux reflets violets. Quel bouquet… invitant, convaincant, aux nombreuses facettes. Je relève des notes de fèves de cacao, d'iris et de mûres. Touche de bois de réglisse. Au palais, Poyferré est compact, crémeux et présente une très belle structure tannique qui se révèle très lentement. Les tannins sont fins, puissants et en harmonie avec l'acidité qui soutient idéalement l'expression aromatique. Un vin tout en finesse… avec une étonnante puissance et beaucoup d'équilibre au final. 2025-2044 96-98/100
Review by Adrian vvWine.ch
Rating
100%
19 vvPunkte (94-96/100): 2018, Château Léoville Poyferré: Dichtes Rubin. Sehr noble Nase, dunkle Kirsche, reife Brombeere, Heidelbeere, darüber feine, florale Töne die an Veilchen erinnern, sehr subtil. Im Auftakt vollmundig, zeigt viel Struktur, einen kräftigen Körper und Massen an feinen Tanninen, die Säure ist ungemein frisch, die Frucht schlicht grandios, knackig, saftig und ausgesprochen lang. Ein sehr gelungener Poyferré. 2027-2045+ (Verkostet auf Château Branaire-Ducru (UGCB), am 01.04.2019)
Review by Yves Beck
Rating
100%
Château Léoville Poyferré 2016
Verkostet am 30.10.2018 von Yves Beck
60% Cabernet Sauvignon, 33% Merlot, 5% Petit Verdot, 2% Cabernet Franc
Purpur mit violetten Reflexen. Ausladendes und komplexes Bouquet, abwechselnd fruchtig, blumig, würzig und mineralisch. Im Gaumen zeichnet sich Poyferré durch seine Fülle, Finesse und Dichte aus. Seine feinkörnige Tannine treten sehr langsam im letzten Teil des Gaumens auf. Mit der rassigen und erfrischenden Säurestruktur zusammen bilden sie ein perfektes Rückgrat. Der Abgang unterstreicht einmal mehr die Kraft dieses Weines. Ein bemerkenswerter Poyferré auf den wir geduldig warten müssen. 2026-2056 98/100
www.yvesbeck.wine
Review by Yves Beck
Rating
100%
Château Léoville Poyferré 2016
Dégusté le 30.10.2018 par Yves Beck
60% Cabernet Sauvignon, 33% Merlot, 5% Petit Verdot, 2% Cabernet Franc
Pourpre aux reflets violets. Bouquet intense, complexe, alternant des notes fruitées, florales, épicées et minérales. En bouche, Poyferré se distingue par son ampleur, sa finesse et sa densité. Ses tannins aux grains fins se révèlent très lentement en fin de bouche. Ils assurent parfaitement les arrières conjointement avec la structure acide qui est racée et rafraîchissante. La finale souligne encore une fois la puissance de ce vin. Une très grande réussite qu’il faudra patiemment attendre. 2026-2056 98/100
www.yvesbeck.wine
Review by Yves Beck
Rating
100%
Violettes Purpur. Komplexes und vielschichtiges Bouquet mit Lakritz, Brombeeren, Stachelbeeren und frischem Brot. Angenehme Note von Cacaobohnen Dichter und cremiger Auftakt. Am Gaumen überrascht der Wein mit seinem kompakten und lebhaften Charakter. Die Tannine treten sehr langsam auf und bilden, zusammen mit der Säurestruktur, eine vielversprechende Zukunft. Die Frucht gewinnt auch an Intensität dem Gaumen entlang. Ein grosser Wein. 2023-2042 95-97/100
Review by Adrian
Rating
100%
St. Julien, 2013, Léoville Poyferré, 18.5 vvPunkte, (93/100), Sehr saubere, tiefe Nase, nobel, dunkle und rote Beeren, mässig Holz, der Wein ist weniger kraftvoll als sonst aber äusserst duftig, saftiger, frischer Auftakt, sehr schöne Frucht, die Gerbstoffe nicht überpräsent aber reif und die Säure stützend, das ist einmal mehr ein sehr schön gemachter Wein, mit einem langen abgang, einer der tollen Weine des Jahres, 2018-2030+
Review by Yves Beck
Rating
100%
Ch. Léovillle Poyferré 2015
Tiefes Purpur. Ausdrucksvolles Bouquet mit toller Symbiose zwischen Ausbau, Frucht und Gewürze. Noten von Mokka und Grafit. Der Gaumenauftakt ist kompakt und mineralisch. Cremiger Körper, lebhafte Struktur und kräftiges Tannin sorgen für viel Lagerungspotenzial. Nur die Frucht will sich noch nicht so richtig zeigen. Dann warten wir halt; sie kommt bestimmt. 2023-2045 93-95/100
Review by Jérémie
Rating
100%
Léoville Poyferré fait partie à mon goût des meilleurs rapports qualité/prix en bordeaux " haut de gamme". Le millésime 2004 nécessite une bonne aération pour s'ouvrir et dominer les premiers parfums qui peuvent paraitre simple et rugueux; la robe profonde est semble presque trop jeune pour le millésime, le nez est envoûtant, et en bouche on trouve une belle tennacité et bonne longueur. Peut encore attendre sans problème de 5-10 ans voire plus. 93/100. J'en attends autant de 2011 dans quelques années
Review by Adrian vvWine.ch
Rating
100%
2015, Ch. Léoville Poyferrée, St. Julien: Dichtes Rubin, jugendlicher Glanz. Extrem duftige Nase, tief, floral, rauchig, mit dunkler Frucht, Schokolade, Schwarztee, ausgezeichnete Komplexität. Am Gaumen sehr fleischig, frisch und saftig, was für ein konzentriertes Fruchtbündel, unglaublich knackig, präzis, am mittleren Gaumen mit Anflügen von Zitrusfrüchten, wunderbare Struktur, dicht und vollmundig, kraftvoll und doch frisch. Was für ein Poyferré, hat viele Reserven, 2026-2050, 19++ vvPunkte, (96++/100) www.vvWine.ch
Review by Adrian
Rating
100%
2014, Ch. Léoville Poyferré, St. Julien: Dunkles Bordeauxrot, im Kern schwarz, verhaltene Nase, sehr tief, sehr nobel, da ist neben dunkler Beerenfrucht viel Rauch im Spiel, darüber auch florale Noten, sehr gute Komplexität, sehr weicher Gaumen, reif, wirkt modern, äusserst schöne Frucht, dann cremig, vollmundig, etwas grüner Apfel, erstaunlich zugänglich, sehr schöne Säure, stützt gut, sehr gute Komplexität und grosse Länge im Abgang, sehr guter Poyferré ohne übersteigerte Extraktion, hat viel Reserven, 2022-2040+, 18.5 vvPunkte, (93/100)
Review by christian
Rating
80%
Guter Jahrgang. Trinkteif. ich denke mann muss ihn in den nächsten 2 Jahren trinken. nicht so lange Lagerbar
Review by Yves Beck
Rating
100%
Château Léoville Poyferré 2016
Sattes Purpur. Komplexes, ausladendes Bouquet mit Lakritz, Grafit und Zeder. Mit etwas Luft zeigen sich auch fruchtige sowie blumige Noten mit Veilchen und Cassis. Der Auftakt wirkt kompakt und erfrischend. Ideale Balance zwischen Kraft, Frucht und Finesse. Das Tannin tritt langsam auf und verfügt über das notwendige Ausmaß, um klar mit der lebhaften Struktur zurecht zu kommen. Ein tiefgründiger, aber auch saftiger Wein, der sehr viel Zeit vor sich hat. 2024–2056 97–98/100
www.yvesbeck.wine
Review by Adrian
Rating
100%
Léoville Poyferré 2011, 18.5 vvPunkte, (93/100), Was für eine Nase, tief, sehr kraftvoll und doch feinduftig, floral, erstaunliche Qualität, am Gaumen frischer, saftig-fruchtiger Auftakt, viel dunkle und rote Beerenfrucht, sehr feine Gerbstoffe, saftige Säure, zartbiterschokolade, die Säure sehr dominant aktuell doch das dürfte sich einbinden, toller Wein mit viel Reserven, braucht noch etwas Zeit, 2018-2030+
Review by Yves Beck
Rating
100%
Château Léoville Poyferré 2016
60% Cabernet Sauvignon, 33% Merlot, 5% Petit Verdot, 2% Cabernet Franc
Pourpre dense. Bouquet complexe marqué par des notes de réglisse, graphite et cèdre. A l’aération je relève également des notes florales qui évoquent la violette ainsi qu’une séduisante note de cassis. La mise en bouche est marquée par la fraîcheur et la densité. Le corps combine idéalement puissance, fruit et finesse. Que de profondeur. Les tannins se révèlent lentement en fin de bouche. Ils sont granuleux, puissants et ont le gabarit nécessaire pour tenir tête à une structure acide vive. Un vin juteux et puissants qui ira loin. 2024–2056 97–98/100
www.yvesbeck.vin
Review by Daniel
Rating
80%
Da weiss man wieder warum das Bordeaux halt einfach das Mass aller Dinge ist.
Sicherlich noch 5 Jahre im Keller belassen.
Review by Yves Beck
Rating
80%
Ch. Léoville Poyferré 2012
Intensives Purpur. Schönes Bouquet mit würzigem und fruchtigem Charakter. Feiner und lieblicher Gaumenauftakt. Der Körper ist mittelgewichtig und leicht cremig. Gute Symbiose zwischen Tannin und Struktur. Das ganze muss sich noch etwas abrunden (leicht bitteres Finale) aber alle Komponenten sind da um einen genussvollen Wein entstehen zu lassen. Fruchtiger Nachklang. 2018-2032. 89-92/100
Review by Yves Beck
Rating
100%
Ch.Léoville Poyferré 2014
Pourpre violacé clair. Bouquet de bonne intensité. Griotte, framboise, menthe et un peu de graphite. Attaque de bonne intensité mais peu expressive. Tout en ayant un caractère crémeux, le corps va certainement encore gagner en ampleur, contrairement à la puissance, que les tannins et la structure lui confèrent déjà. Il a tous les ingrédients pour évoluer durant son élevage. Les tannins sont granuleux, denses et en accord avec une structure vive qui tient bien le fruit et donne de la race au vin. Finale persistante mais pas encore suffisamment fruitée. Un vin très prometteur. 2022-2044. 92-94/100
Review by Yves Beck
Rating
100%
Ch. Léoville Poyferré 2015
Pourpre intense. Bouquet très expressif avec une très belle symbiose entre l'élevage, le fruit et les épices. Note de moka et de graphite. En bouche l'attaque est compacte. On y retrouve la minéralité du nez. Tannins puissants et granuleux. Le vin est crémeux et doté d'une bonne acidité. Seul le fruit manque au rendez-vous. A suivre. 2022-2045 93-95/100
Review by Beckustator
Rating
100%
Ch. Léoville Poyferré 2013

Pourpre profond aux reflets violacés. Nez intense et complexe avec un peu de poivre et de fruits noirs. On trouve aussi de la réglisse, des mûres et du cassis. En bouche le vin a une attaque suave, friande et très élégante. Le vin est étonnamment souple élégant et équilibré. Il a des tannins granuleux, une belle tension et une finale marquée par les fruits noirs. Très belle réussite. 2020-2038. 92-94/100
Review by Beckustator
Rating
80%
Ch. Léoville Poyferré 2012
Pourpre intense. Belle intensité olfactive avec des notes épicées et fruitées ainsi que chocolatées. (Mûre, cassis) En bouche l'attaque est discrète, légèrement friande. Le corps a une densité moyenne et un léger gras. La structure et les tannins s'accordent bien et la finale est encore un peu amère. le fruit s'y révèle discrètement. 2018-2032. 89-92/100
Yves Beck

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