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Nur drei Kilometer südwestlich vom Barbaresco-Gebiet beginnt das wohl berühmteste Weingebiet Italiens: Barolo. Insgesamt 11 Gemeinden mit total 1‘890 Hektar Rebfläche gehören der DOCG Barolo an. Die steilen Kalkmergel Hänge sind vorwiegend südlich ausgerichtet, jedoch leicht höher gelegen als die Reben von Barbaresco. Die meisten Weinberge liegen hier zwischen 300 und 500 Metern über Meer. Wie im Burgund ist es in der Region Barolo üblich, dass die Familie, welche die Reben bewirtschaftet, auch den Wein bereitet. 

Ein Wein der DOCG Barolo darf, wie auch ein Barbaresco, keine andere Traubensorte ausser Nebbiolo enthalten, jedoch dürfen die verschiedenen Einzellagen miteinander verschnitten werden. Die besten Baroli stammen jedoch aus Einzellagen, welche auch auf dem Etikett ausgewiesen werden. Aufgrund des relativ grossen Einzugsgebiets der DOCG haben die verschiedenen Ausrichtungen, Bodentypen und Mikroklimata der Einzellagen entscheidenden Einfluss auf den jeweiligen Weinstil. Im westlichen Teil entstehen eher fruchtige und zugängliche Weine mit einer feinen Struktur. Im östlichen Gebiet der DOCG entstehen aufgrund des kargen Bodens charaktervolle, komplexe und intensiv (floral-) duftende Weine mit einer bemerkenswerten Tannin- und Säurestruktur.

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