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Amarone ist ein trockener Wein, welcher ähnlich wie ein Süsswein hergestellt wird. Bereits 1968 wurde der kräftige Rotwein aus der Region Valpolicella als DOC klassifiziert und im Jahr 2010 erreichte der Amarone schliesslich die höchste Qualitätsstufe DOCG. Besonderen Ruf geniesst dieser Rotwein mit zumeist hohem Alkoholgehalt vor allem international. 

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Von den 14 Millionen abgefüllten Flaschen werden nur ca. 35% in Italien getrunken. Die Trauben für den Amarone müssen dem DOCG Gebiet von Valpolicella entstammen und zu mindestens 85% aus autochthonen Rebsorten bestehen. Es existieren die Bezeichnungen Amarone Riserva, Amarone Valpantena und Classico. Wobei Valpantena die einzige ausgewiesene Subzone im DOCG Gebiet Valpolicella darstellt. Ab einer Lagerzeit von mindestens 48 Monaten darf ein Amarone die Bezeichnung Riserva tragen, beim Classico beträgt die Lagerzeit mindestens 24 Monate.

Die Herstellung des Amarones unterscheidet sich von der konventionellen Rotweinherstellung. Nach der Lese werden die Trauben in Holzgestellen oder auf Bambus- respektive Strohmatten ausgebreitet und mit guter Durchlüftung während bis zu vier Monaten getrocknet. Diesen Vorgang nennt man Rosinieren. Die trockene Luft entzieht den Trauben das Wasser, so dass diese am Schluss des Prozesses nur noch rund 50% des ursprünglichen Wassergehalts enthalten. Die Aromen und der Zuckergehalt werden so konzentriert, bevor die Trauben eingemaischt werden. Durch den hohen Zuckergehalt erreichen die Weine der DOCG Amarone della Valpolicella oftmals einen Alkoholgehalt von 15% und mehr, wobei laut DOCG sind mindestens 14% vorgeschrieben sind. Die Weine besitzen in der Regel eine intensive Aromastruktur und einen vollen, schweren Körper.