Primeurs

Mit rund 5400 Hektar Rebfläche ist St-Emilion eine sehr grosse Appellationen und gehört, zusammen mit Pomerol, zu den sogenannten rechtsufrigen Appellationen, weil die Reblagen am rechten Ufer der Dordogne liegen. Durch ihre Nähe zur Stadt Libourne wird die Region aber auch Libournais genannt.

Das Dorf St-Emilion ist ein schmuckes, mittelalterliches Städtchen, welches an einem Hügel erbaut worden ist und seit 1999 den Status eines UNESCO Weltkulturerbes besitzt. 

Produkte 1 bis 10 von 41

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Produkte 1 bis 10 von 41

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Das Terroir von St-Emilion setzt sich aus ganz unterschiedlichen Böden zusammen, welche sich grob in zwei Zonen unterteilen lassen. Zum einen sind da die kalksteinhaltigen Hügel-Lagen rund um den Ort St-Emilion, zum anderen ein etwas höher gelegenes, kies- und sandhaltiges Plateau welches auch "Graves" genannt wird und direkt an Pomerol grenzt.

Zu ersteren, den kalkhaltigen Böden, gehören illustre Güter wie Château Ausone, Château Canon, Château Arrosée und Château Pavie, während die bekanntesten Vertreter des Plateau Château Figeac und Château Cheval Blanc sind.

Während im Médoc die Klassifikation aus dem Jahr 1855 erst ein einziges Mal geändert worden ist, und zwar als Château Mouton-Rothschild im Jahre 1973 vom 2eme zum 1er Cru aufstieg, wird die Klassifikation St-Emilions alle zehn Jahre überarbeitet. Die Güter werden anhand eines komplexen Systems, welches die Wein-Qualitäten über mehrere Jahre aber auch andere Elemente, wie beispielsweise die Offenheit für den Tourismus in Betracht zieht, in vier Gruppen eingeteilt: Die Premier Grand Cru Classé A bilden die exklusive Spitze, dicht gefolgt von den Premier Grand Cru Classé B. Dahinter folgt eine beachtliche Zahl Grand Crus Classé. Alle anderen, nicht den ersten drei Gruppen angehörende Güter von Saint-Emilion tragen die Bezeichnung Grand Cru. Somit trägt im Prinzip jedes Gut den Namen „Grand Cru“, was bei ungeübten Weinliebhabern durchaus für Verwirrung sorgen kann.

Die typische Assemblage in St-Emilion besteht aus einem hohen Anteil Merlot sowie einem kleineren Anteil Cabernet Franc. Manchmal wird die Assemblage auch durch einen kleinen Teil Cabernet Sauvignon ergänzt. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel: Château Figeac verfügt über einen sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon, Château Cheval Blanc dagegen ist stark vom Cabernet Franc geprägt.

 

Oft haben die Weine aus St-Emilion einen runden, vollmundigen und sehr hedonistischen Charakter. Da viele Weine dieser Region eher modern gekeltert werden, sind diese bereits in ihrer Jugend zugänglich.