Weine aus Toscana

 Zusammen mit dem Piemont bildet die Toskana die Spitze der italienischen Weinbaugebiete. In der Mitte des Stiefels gelegen, bildet sie quasi das Herz Italiens und schliesst die bedeutenden Städte Florenz und Siena mit ein.

Die Ausläufer der Apenninen und die Meere zu beiden Seiten wirken bestimmend auf die klimatischen Bedingungen und somit auf die vielfältigen Weinstile dieser grossen Weinbauregion.

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Grob gesagt, lässt sich die Toskana in drei Bereiche teilen: Das bergige Gebiet im Norden, der Ursprung der DOC Chianti und DOCG Chianti Riserva, die Hügel und Täler im Süden und Herkunft des berühmten DOCG Brunello di Montalcino und die flache Küstenebene. Die Hauptrebsorte im gesamten Gebiet ist unangefochten der Sangiovese. In Küstengebieten werden zudem internationale Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc angebaut. Die hügeligen Landschaften zum Innern des Stiefels von Norden bis Süden sind aber vornehmlich der Sangiovese-Traube vorbehalten. Ein Sangiovese aus der Toscana ist in der Regel gut strukturiert und zeigt eine vielschichtige Aromastruktur von Kirschen, Kräutern und Pflaumen. Kräftig in der Säure und mit hohem Tannin sind diese Weine zudem ideale Speisenbegleiter. Die Rebsorte ist spätreifend und dementsprechend auf warmes Klima angewiesen. Weisse Rebsorten sind in der Minderheit, aber Malvasia bianca und Trebbiano Toscano ergeben besonders im Verschnitt attraktive und fruchtige Weissweine.

Die Toscana beherbergt eine Vielzahl an DOC (41) und DOCG (11) Gebieten, wobei die berühmtesten die DOC Chianti, DOCG Chianti Riserva und DOCG Brunello di Montalcino sind. Relativ neu und aufstrebend sind die DOC Bolgheri und die DOC Maremma Toscana. Diese beiden Appellationen erlauben den vollständigen Einsatz von nichtitalienischen Trauben wie zum Beispiel Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah.