Ein sehr schöner Artikel aus dem vvvine Blog über die Weine von Cave La Madeleine.
Die Weinberge der Cave La Madeleine befinden sich oberhalb der Gemeinden Vétroz, Ardon, Chamoson und Savièse und wurden 1991 von André Fontannaz angelegt. Die Cave de la Madeleine ist – wie so oft im Wallis – ein klassischer Familienbetrieb. An der Seite von André arbeiten Sandra, seine Ehefrau sowie die beiden Töchter Chloé und Camille. Während Chloé sich als gelernte Ingenieurin und Önologin um den Keller kümmert ist Camille für die Werbung und den Verkauf zuständig. Andrés Schwester, Isabelle Fontannaz, ist gelernte Glasmalerin und gestaltet die Etiketten der verschiedenen Weine. Dann wäre da noch die Mutter von André und Isabelle namens Madeleine. Von ihr leitet sich der Name des Weinguts ab. Der Kreis schliesst sich dann mit der heiligen «Sainte-Madeleine», Beschützerin von Vétroz, welche Isabelle zu den grafischen Umsetzungen der Kirchenfenster auf den Etiketten inspiriert hat.
Das zehnköpfige Team der Cave de la Madeleine setzt sich leidenschaftlich für den Anbau von lokalen Rebsorten ein. Minutiöses Arbeiten und konstant hohe Qualitäten haben dem Gut einen sensationellen Ruf und zahlreiche Preise bei Wettbewerben eingebracht. Angefangen hat es mit einer Goldmedaille am Mondial du Pinot Noir 2009. 2020 nahm der Gault Millau die Cave de la Madeleine unter die 125 besten Schweizer Winzer auf. Gemäss dem englischen Kritiker Hugh Johnson ist das Gut zudem der beste Amigne-Produzent. Diese nur im Wallis angebaute Rebsorte ist eines der Aushängeschilder des Betriebs. Die Grand-Cru-Cuvée wurde von Robert Parker's Wine Advocate mit 94/100 Punkten ausgezeichnet.
Die 16 Hektar Rebfläche mit Schieferuntergrund werden von André Fontannaz nach den Kriterien der integrierten Produktion bewirtschaftet. Als Befürworter eines nachhaltigen Weinbaus begann er bereits 2010 damit, nur noch organische Düngemittel und Kompost zu verwenden. André gehörte auch zu den Pionieren in Sachen Begrünung zwischen den Rebzeilen. Er hegt und pflegt seine Rebstöcke sowie die angrenzenden Obstgärten nach den Grundsätzen des Schweizerischen Vitiswiss-Verbandes.
Ein weiteres, interessantes Detail ist die Angabe des Zuckergehaltes auf den Etiketten. So werden die Weine der Cave de la Madeleine mittels Bienen-Symbolen in drei Süssegrade eingeteilt. 1 Biene = trocken, 2 = restsüss und 3 = süss.
L'Amigne «Tendance» hat eine Biene. Aromatisch mit Trockenfrüchten und deutlichen Noten von Grapefruit, ist dieser Wein sowohl frisch als auch samtig. Für die gehobene Gastronomie gedacht besticht er im Mund mit einer beeindruckenden Länge.
- Rebsorte(n)
- 100% Amigne
- Alkohol
- 14.9°
- Herkunft
- Schweiz - Valais
- Typ
- Weisswein
- Produzent
- Cave la Madeleine
- Trinkreife
- 2024-2030
- Verpackung
- 6er-Karton
- Flaschengrösse
- 75 cl
Kundenmeinungen
- Review by Nicolas
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Excellent vin, frais et parfumé, polyvalent autant pour l'apéritif que pour accompagner un plat.Rating - Review by Irene K
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L‘Amigne de Vétroz est un vin bien équilibré qui donne un grand plaisir gustativRating - Review by Iryna
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Top !Rating - Review by Adrian www.vvWine.ch
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2018, Amigne de Vétroz Blanc Sec, Cave la Madeleine, Wallis, Schweiz (100% Amigne, teilsweise in Amphoren ausgebaut). Mittleres Gelb. In der Nase intensiv und angernehm komplex, reife Zitrusfrüchte, Orangenzesten, Pfirsich, Aprikose, Thymian-Honig. Der Gaumen ist kräftig, sehr opulent, ein Mund voll Wein, leicht ölige Textur, reife Frucht, getragen von merklich Alkohol und einer gut integrierten Säure, zieht am mittleren Gaumen durch, zeigt viel Schmelz und endet im Abgang, würzig, ja fast schon spicy, allerdings auch etwas hitzig und mit einer leichten Bitternote. Eindrücklich, warum nicht zu grilliertem Fisch probieren? Jetzt bis 2024, 17.5 vvPunkte (89/100).Rating

