Im Südosten der piemontesischen Hügel, inmitten der Langhe, im Dorf Castelletto, liegt das Weingut Giovanni Manzone, das seit mehreren Jahrzehnten für seine Barolo-, Barbera- und Dolcetto-Weine bekannt ist.
1925 erwarben Vorfahren Giovanni Manzones ein kleines Grundstück rund um das Pfarrhaus von Monforte d'Alba herum und pflanzten dort die ersten Reben an. 1965 füllten Giovanni und sein Sohn Stefano ihren ersten Barolowein aus eigenen Nebbiolo-Trauben ab. Inzwischen ist das Anwesen auf mehr als 9 Hektar angewachsen, von denen einige am begehrten Hügel «Gramolere» liegen. Manzone produziert heute in vier Appellationen Wein: Barbera, Barolo, Dolcetto und Langhe wobei sich die Weinberge auf drei Gemeinden verteilen. Ab den 1980er Jahren übernahm der Enkel Giovanni, benannt nach seinem Grossvater, das Gut. In den Jahren 2005 und 2012 übernahmen Schritt für Schritt seine beiden Kinder Mauro und Mirella, beide mit einem Önologie-Abschluss von der Universität in Alba, die Leitung des Betriebes und setzen damit die Familientradition mit viel Stolz fort. Seither haben sie diverse Renovierungsarbeiten an den Kellern und Kelleranlagen durchgeführt.
Der Boden in den drei Gemeinden ist besonders kalkhaltig und verleiht jeder Rebsorte (Barbera, Dolcetto, Rossere und Nebbiolo, aus welcher der Barolo gekeltert wird) ihre Finesse und charakteristische Struktur. Die Giovanni Manzone Reben sind in Höhen von bis zu 450m gepflanzt. Von den einzelnen Lagen aus hat man einen spektakulären Blick auf die Alpen. Die steilen, gut durchlüfteten Hänge ermöglichen eine ideale Sonneneinstrahlung und der Wind sorgt für die nötige Frische. Die Arbeitsmethoden im Weinberg sind traditionell, bearbeitet wird mit viel Respekt vor der Umwelt: Begrünung der Rebanlagen, Verzicht auf Chemikalien, Respekt für die Tierwelt sind selbstverständlich. So erstaunt es nicht, dass Manzone durch die Organisation «Piemont Green Experience» zertifiziert ist.
Für den Keller gelten die gleichen Prinzipien: Lange Mazeration, kein menschlicher oder mechanischer Eingriff, keine Schönung oder Filterung und sehr wenig Schwefel. Der Ausbau dauert lange und findet in grossen Fässern statt. Letztere sind niemals aus neuem Holz, so dass die delikate Seite des Nebbiolo erhalten bleibt.
Die Barolo-Weine von Giovanni Manzone sind bekannt für ihre Tiefgründigkeit und Finesse. Sie sind schon nach relativ früh zugänglich, zeigen Aromen von schwarzen Früchten, Süssholz und weissem Trüffel, welche sich im Laufe der Reifung natürlich noch verstärken. Der Barbera ist ein verführerischer Wein mit Aromen von Johannisbeere und Pflaume. Und der Dolcetto ist schliesslich der Wein, der sowohl aus preislicher als auch qualitativer Sicht besonders interessant ist. Mit seinen süssen Tanninen und Noten von roten Früchten und Unterholz spiegelt er sein Terroir perfekt wider und ist damit ein idealer Tropfen für alle Tage.
Das Wine Spectator Magazin bezeichnete Manzone einst als «ein kleiner Produzent, der magisch mit dem Nebbiolo umgeht...». Gerade deswegen ist Giovanni Manzone sicherlich einer der grossen Namen im Piemont.
- Bewertung
- Vinous : 95/100
- Rebsorte(n)
- 100% Nebbiolo
- Alkohol
- 14.5°
- Herkunft
- Italien
- Typ
- Rotwein
- Produzent
- Giovanni Manzone
- Trinkreife
- 2024-2038
- Verpackung
- 6er-Karton
- Flaschengrösse
- 75 cl
Kundenmeinungen
- Review by Beni
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Barolo mit viel zu viel Holz. Barrique tötet hier wie in den allermeisten Fällen Nebbiolo. Schade.Rating - Review by Hermann K
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Absolut perfekter Barolo und mein bester bislang.Rating - Review by Kurt
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fantastic Barolo, I loved it !Rating - Review by Thomas
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Rating - Review by Michael
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Rating - Review by Philippe
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Rating - Review by Adrian vvWine.ch
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2012, Manzone, Gramolere, Piemont, (Nebbiolo, von jüngeren Reblagen in Monforte): Mittleres Rubin, heller Rand. Sehr intensive Nase, tief und rauchig, ätherische Noten, Veilchen, Gewürzbrot, etwas Speck, sehr komplex. Weicher Auftakt, anfangs fast harmlos, dann mehr und mehr rote und dunkle Frucht zeigend, die Tannine sind fein gewoben, eine moderate Säure stützt, sehr schöner Schmelz, strukturiert und mit deutlich Opulenz. Angenehm langer und würziger Abgang. Der Wein ist bereits heute direkt nach dem Öffnen gut zugänglich, dürfte sich aber noch weiter entwickeln. 2017-2028+, 18.5 vvPunkte (92/100)Rating - Review by Cooder
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