Weine aus Italien

Die Hügelstadt Montalcino war bis in die 1970er Jahre von Armut geprägt. Dass nur die Einwohner von den besonderen klimatischen Einflüssen dieser Region wussten, hat sich dann aber nach und nach geändert. Heute sind mit der DOCG Brunello di Montalcino und der DOC Rosso di Montalcino (beide 1980 gegründet) zwei namhafte Weinbauregionen zu internationaler Bedeutung herangewachsen. 

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Die meisten Flächen der DOC und DOCG sind mit einem speziellen Sangiovese-Klon bepflanzt, dem Brunello, worauf sich auch die Herkunftsbezeichnung herleiten lässt.

Verglichen mit den Weinbauflächen der DOC Chianti ist die Landschaft um Montalcino flacher und wärmer, wird aber aus Südwesten durch die Meeresbrise beeinflusst. Somit herrscht hier im Gegensatz zu den südlich und nördlich gelegenen Regionen ein relativ ausgewogenes, wenn auch sehr warmes Klima. Die warmen Sommer braucht die Sangiovese-Traube auch, um vollständig ausreifen zu können. Dazu kommen die kargen, felsigen Böden, die zusammen mit den klimatischen Bedingungen die Grundlage für einen grossen Wein mit vollem Körper, intensiven Aromen und unglaublichem Lagerpotenzial bilden. Die Regeln der DOCG schreiben vor, dass ein Brunello-Wein zu 100% aus Sangiovese besteht, auf einer Höhe über Meer unter 600 Meter wächst und natürlich innerhalb der festgezogenen Grenzen der DOCG wächst. Ausserdem muss der Wein gesamthaft vier Jahre lagern, davon mindestens zwei Jahre im Eichenfass, bevor er auf den Markt kommt. Ein DOC Rosso di Montalcino, muss dieselben Kriterien erfüllen, kann aber bereits nach einem Jahr Lagerung auf den Markt gebracht werden.