Weine

St-Estèphe ist die am nördlichsten gelegene Gemeindeappellation im Médoc. Die Reblagen erstrecken sich auf einer Fläche von rund 1250 Hektar. Es dominiert sandiger Kies auf stark lehmigen Untergründen. Diese Böden speichern das Wasser hervorragend und sind gerade in heissen, trockenen Jahren wie 2003 oder auch 2016 ein äusserst guter Schutz gegen Trockenstress.

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Nur gerade fünf der im Jahre 1855 klassifizierten Grand Crus Classé Weingüter liegen in St-Estèphe: die Spitze bilden Château Cos d'Estournel, welches durch seinen orientalisch anmutenden Baustil aufflällt, sowie Château Montrose, das gerade in den letzten Jahren qualitativ noch einmal enorm zugelegt hat und für seine sehr lagerfähigen Weine bekannt ist. Dicht dahinter folgen das Château Calon-Ségur, Château Lafon-Rochet sowie Château Cos Labory.

Dieser relativ kleinen Zahl klassifizierter Güter steht eine umso grössere Anzahl hervorragender Cru Bourgeois gegenüber.

Ein typischer St-Estèphe ist jung nur wenig zugänglich, um nicht zu sagen kantig und sperrig. Wer also den Einstieg in die Welt der Bordeaux-Weine mit einem jungen St-Estèphe macht, dürfte mehrheitlich enttäuscht werden. Die schweren, tonhaltigen Böden verleihen den St-Estèphe-Weinen eine kräftige, durch viel Säure und Tannin geprägte Struktur, so dass diese deutlich mehr Zeit und Reife brauchen, als Weine aus anderen Appellationen. Geduldige Weinliebhaber werden dann aber mit wunderbar feinen, würzigen und äusserst komplexen St-Estèphe-Weinen belohnt.